Malar-Schrein

Ein alter Tempel der Göttin Mielikki befindet sich im friedlicheren, südlichen Teil des Mondwaldes. Der Tempel wurde jedoch von den Dienern Malars, den Jüngern des Volkes des schwarzen Blutes welche die Klauensenke im Norden des Mondwaldes bewohnen, für ihre bösen Zwecke missbraucht und entweiht.

Der Tempel liegt auf einer kleinen, lichten Anhöhe im Wald und macht den Eindruck, er sei natürlich aus dem Boden gewachsen. Sträucher und Bäume ranken sich um verwitterte Findlinge und bilden eine dichte Kuppel, die durch ein ein Tor betreten werden kann, das von umwucherten Felsen flankiert wird. Direkt vor dem Tempel stand einst eine große Einhornstatue, deren Kopf nun abgeschlagen am Boden liegt. Statue und Tempel sind mit archaischen, brutalen Bildern aus getrocknetem Blut beschmiert, die ihn als einen Schrein Malars kennzeichnen.
In seinem Inneren befindet sich ein Altar, der für brutale Opferrituale verwendet wurde. Leichenteile und Skelette säumen den Rand des kreisrunden Raumes unter der Kuppel.

Am 3. Marpenot betraten Kjeld, Roscoe, Edda und Andrej den Tempel und fanden einen Stammesgenossen Roscoes, der mit Lykantropie infiziert war und dort geopfert wurde. Sie fanden dort auch die sterblichen Überreste des ermordeten Jägers Anor Nachtschimmer und dessen Habseligkeiten.

Malar-Schrein

Lange Schatten SilasB